Was
bisher geschah:
Teil 1
- Teil 2 - 3.
Teil - 4 Teil - 5. Teil - 6. Teil
Spezial:
Anlasserfreilauf,
Pleuel
& Kolben
Spezial: Ventile und
Zylinderkopf,
Ventilmontage
Spezial: Nockenwellenkettenspanner
Spezial: Ölpumpe
Wiedermontage
Die Kolben wurden mit den (alten)
Kolbenringen ausgerüstet und jeweils ein Sicherungsring so in die
Nut gelegt, das der Stoß jeweils nicht an dem Ausschnitt im
Kolben steht.
Kolbenbolzen und -auge wurden mit
einer 1:1 Mischung aus Motorenöl und einem MoS2-Fett
geschmiert, montiert, und der jeweils zweite Sicherungsring eingebaut.
Die Sicherungsringe der Kolbenbolzen müssen jeweils neu sein.
Die Pleuel wurden mit neuen
Lagerschalen ausgestattet und mit Hilfe eines handelsüblichen
Spannbandes für Kolbenringe in die Zylinder gesteckt. Dazu wurden
sowohl Zylinder wie Kolben mit Ringen geölt (20W-50 ;-) )
(leider ohne Bilder).
Der Motor wurde umgedreht und die
neuen Lagerschalen der Hauptlager sowie die Pleuellagerschalen
ebenfalls mit dem MoS2-Fett - Ölgemisch bestrichen. Die
Kurbelwelle wurde mit Hilfe einer zweiten Person so eingelegt, das die
Pleuel keinen Schaden nehmen oder anrichten. Sodann wurden die
Pleuelfüße mit den neuen Lagern fertig montiert, die SW 10
Muttern (Feingewinde) gut geölt mit 33 Nm angezogen.
Die entfetteten
Gehäusehälften wurden an den entsprechenden Stellen mit Curil
T bestichen. Nach einer Ablüftzeit von ca. 10 Minuten wurde das
untere Motorgehäuse aufgelegt, drei Zentrierbolzen sowie die
beiden Öldüsen saßen an ihrem Ort. 8 Hauptlagerbolzen
sowie 4 Bolzen für die Ausgleichswellenlager wurden mit
geöltem Gewinde und Sitz in mehreren Gängen mit 25 Nm
angezogen. Die restlichen M6-Schrauben wurden nach Vorschrift mit 12 Nm
montiert.
Erst dann realisierte ich, das die
Kurbelwelle und auch die Ausgleichswelle falsch herum im Gehäuse
lagen: der Wellenstupf für die Lichtmaschine lag auf der
Kupplungsseite. Also alles wieder zerlegt, die Dichtungsmasse entfernt
und Feierabend gemacht.

Am nächsten Tag, nach einem
ausgiebigen Frühstück bei Kerzenschein, noch einmal das
Ganze, dieses Mal 3 mal
kontrolliert und testweise den LiMa-Rotor aufgesteckt. Ölsieb,
-rohr und Überdruckventil sowie die Ölwanne werden
montiert, sobald der Kopf drauf ist. Solange können eventuell in
den Motor fallende Bauteile relativ leicht wieder heraus
geholt werden. Im Bild unten fehlt bei A der Zentrierbolzen und bei B
der Pleulfußdeckel. In der Mitte vorne ist die gelbe
Gleitschiene der Nockenwellenkette zu sehen, dahinter die Kette selbst
und wiederum dahinter die schwarze Spannschiene.
Das Getriebe, dieses Mal mit beiden Wellen in einem Gehäuse, steht
im Leerlauf.

Nachden das Gehäuse wieder zu war
wurde das Zahnrad des Ausgleichswellenantriebs montiert und die Mutter
(SW 30)
nur locker aufgedreht.Auf den Wellen gibt es nur eine mögliche
Position für die Zahnräder, Wellen und Zahnräder haben
in einem Bereich eine breitere Verzahnung als am restlichen Umfang.
Beim Aufstecken des KW-Zahnrads auf die
Ausrichtung der Markierungen achten, sobald das Kurbelwellenzahnrad in
die Verzahnung der Ausgleichswelle greift.
Hilfszahnrad entsprechend vorspannen, dann KW-Zahnrad aufdrücken.
Die Marke 1ºT auf dem KW-Zahnrad
muss gegenüber der Marke am Gehäuse, die beiden Striche an
den Zahnrädern
sich gegenüber stehen.
Durch den Blickwinkel von schräg-vorne scheint die 1ºT -Marke nicht genau auf dem Pfeil
( < )zu stehen, der
auf dem
Gehäusesteg eingegossen ist, tut sie aber. Der Strich auf dem
KW-Zahnrad wird gegenüber der AW-Marke stehen,
sobald die Kupplung eingebaut und das Hilfszahnrad die notwendige
Vorspannung hat. Damit wird das Rad um
einen
halben Zahn weiter nach rechts gedreht.

Anschließend wird der
Ölpumpenantrieb mit Nabenhülse, Kettenrad, Kette und Ritzel
(siehe auch hier und
hier)
aufgesteckt und
die Schraube in der Ölpumpenwelle mit 15 Nm angezogen.
Anzugswerte der anderen Bauteile:
- Mutter der Ausgleichswelle:
Gewinde geölt 85 Nm
- Schraube auf der Kurbelwelle: Gewinde geölt 95 Nm
- Mutter der Kupplung: Gewinde geölt 83 Nm (CB500: 85 Nm)
Die Fertigmontage möchte ich
später am eingebauten Motor machen, da derzeit kein geeignetes
Werkzeug zum
Gegenhalten vorhanden ist. Eine entsprechende Notiz ist am Motor
befestigt.
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